Sind Sie auf der Suche nach einer Brunnenwasser Aufbereitungsanlage? Dann sind Sie hier richtig. Wir helfen Ihnen die passende Brunnenwasser Aufbereitungsanlage für Ihre Anforderungen zu finden.

Brunnenwasseraufbereitung – Auswahl und Beratung

Bei der Brunnenwasseraufbereitung sind die wichtigsten Fragen, welche Stoffe in Ihrem Grundwasser enthalten sind und welche Sie davon entfernen wollen. Bedingt durch geologische Unterschiede führt Grundwasser oft unerwünschte Stoffe wie Eisen, Mangan, Nitrat oder Keime mit sich, die gesundheitsgefährdend sein können. Eine Wasseranalyse ist daher unumgänglich.

Brunnenwasseraufbereitungsanlage
Brunnenwasseraufbereitungsanlage

Ob das Brunnenwasser als Nutzwasser oder Trinkwasser definiert wird, hängt von der einzelnen Prüfung durch eine Wasseranalyse ab. Grundsätzlich gilt, dass aus größerer Tiefe gefördertes Brunnenwasser sauberer als bodennahe Vorkommen sind, weil die natürliche Filtration durch die einzelnen Bodenschichten das Wasser reinigt.

Der steigende Kostendruck und die zunehmende Verantwortung für die Umwelt machen die Brunnenwasseraufbereitung für Unternehmer, aber auch für private Haushalte immer interessanter. Vor allem für den gewerblichen und industriellen Sektor in ländlichen Regionen haben Anbieter von Brunnenwasseraufbereitung wirtschaftlich rentable Alternativen.

Welche Werte werden bei einer Aufbereitungsanlage verbessert?

Bedingt durch die geologischen Unterschiede führt Brunnenwasser häufig störende Metallverbindungen oder Härtebildner mit sich. Die häufigsten Verunreinigungen in Brunnenwässern sind folgende:

Eisen und Mangan:

Eisen und Magenverbindungen sind am häufigsten im Trinkwasser enthalten. Die Aufnahme von erhöhten Mengen kann negative gesundheitliche Auswirkungen nach sich ziehen, vor allem bei Neugeborenen. Eine hohe Dosierung kann außerdem zu einer Trübung des Wassers, sowie zu einer Schädigung von technischen Anlagen und Rohrleitungen führen.

Kohlensäure:

Weist das Wasser einen Überschuss an freier aggressiver Kohlensäure auf, kann es metallische Rohrleitungen angreifen und zu Korrosionen führen.

Nitrat:

Nitrat in höheren Konzentrationen wird vor allem durch landwirtschaftliche Intensivnutzung sowie Abwasserversickerungen verursacht.

Keime:

Bei starken Niederschlägen oder durch fäkale Verunreinigungen ins Grundwasser kann es zu Keimbildungen kommen.

Hohe Salzgehalte:

Salzhaltiges Wasser verursacht durch seine korrosionsfördernde Eigenschaften Rost.  In hohen Mengen ist das salzhaltige Brunnenwasser nicht nur für Menschen gesundheitlich bedenklich, sondern auch für viele Pflanzen und Böden als Gießwasser ungeeignet.

Trübstoffe

Nach starken Niederschlägen oder bei Brunnen, deren Wasser oberflächlich gefördert wird, weist das Wasser häufig einen erhöhten Gehalt an Schwebstoffen auf. Das Wasser wird trübe und häufig verändert sich durch mikrobiologische Verunreinigungen der Geruch.

Voraussetzungen für eine Brunnenwasseraufbereitung

Mit der Wahl des optimalen Verfahrens zur Brunnenwasseraufbereitung müssen zunächst die Voraussetzungen, die damit einhergehen, geklärt werden. Dabei sind zum einen die geologischen Voraussetzungen entscheiden, zum anderen müssen Sie Ihre Rechte und Pflichten kennen.

Generell kann sich jeder auf seinem Grundstück einen eigenen Brunnen anlegen. Dieser muss jedoch bei der zuständigen Wasserbehörde sowie beim Gesundheitsamt gemeldet werden.

Die Wasserbehörden geben Auskunft über die regional anzutreffende Grundwassertiefe. Tiefere Grundwasservorkommen hingegen sind mit einem erheblichen Mehraufwand, der sich dann gegebenenfalls nicht mehr rechnet, verbunden.

Bevor es mit einer Wasseraufbereitung losgeht, sollten Sie sich auf jeden Fall bei der zuständigen Wasserbehörde oder beim örtlichen Umweltamt informieren und sich gezielt nach den gesetzlichen Bestimmungen erkundigen.

Die Wirtschaftlichkeit Ihres Hausbrunnens sollte vorweg abgeklärt werden und ist von der Höhe des Grundwasserspiegels und der Bodenbeschaffenheit abhängig.

Folgende Anlageformen stehen je nach Möglichkeiten zur Brunnenwasseraufbereitung zur Verfügung:

  • Hausbrunnen
  • Schachtbrunnen
  • Bohrbrunnen
  • Quellfassung

Das ist bei Auswahl der richtigen Anlage zu beachten

Gründe für die Verwendung einer Brunnenwasseraufbereitung können hohe Wasserhärte, Schadstoffen, Bakterien oder Verunreinigungen sein.

Bei der Auswahl der richtigen Anlage, muss nach der Wasseranalyse entschieden werden, welche Stoffe entfernt werden sollen und wofür Sie das Wasser verwenden.

Trinkwasser, Prozesswasser oder Reinstwasser stellen andere Voraussetzungen an die Hersteller von Brunnenwasseraufbereitung.

Reinstwasser ist beispielsweise ein hochreines Wasser, dessen Fremdstoffe gegen Null gehen. Im Gegensatz zum natürlichen Quellwasser oder Trinkwasser enthält Reinstwasser keine Mineralien, wie Kalzium und Magnesium. Reinstwasser wird für spezielle industrielle Anwendungen und für medizinische Anwendungen (z.B. Produktion von Medikamenten) hergestellt.

Brunnenwasseraufbereitungsanlagen können durch spezielle Verfahren effizient gegen verschmutztes Wasser vorgehen. Die wohl vier wichtigsten Verfahren sind:

  • Mehrschichtfiltration
  • Enteisenung
  • Entmanganung
  • UV-Desinfektion

Normen und Richtlinien bei Brunnenwasser Aufbereitungsanlagen

Der Bau eines Brunnens wird durch das Wasserhaushaltsgesetz/ Wassergesetz geregelt. In der Regel ist der Bau eines Brunnens nicht genehmigungspflichtig, muss jedoch bei der zuständigen Behörde gemeldet werden.

Soll das Brunnenwasser als Trinkwasser genutzt werden, so greift in der Regel die Trinkwasserverordnung. Hier sind die Brunnenbetreiber aufgefordert, einmal im Jahr das Wasser auf ausreichende Qualität untersuchen zu lassen. Auf Grundlage der Trinkwasserverordnung sind Sie außerdem dazu verpflichtet, den Betrieb dieser Anlage beim zuständigen Gesundheitsamt anzuzeigen.

Werden alle Grenzwerte eingehalten, die in der Trinkwasserverordnung festgeschrieben sind, so darf das Brunnenwasser als Trinkwasser genutzt werden.

Ansonsten ist das zuständige Gesundheitsamt oder die Behörde für Wasserwirtschaft Ihr Ansprechpartner zu allen Fragen rund um die Trinkwasserqualität und -versorgung.

Den richtigen Anbieter für Brunnenwasseraufbereitung wählen

Folgende Serviceleistungen sollten Sie für die Auswahl des richtigen Anbieters Ihrer Brunnenwasseraufbereitung beachten:

  • Beratung vor Ort
  • Montage
  • Installation und Inbetriebnahme
  • Wartung
  • Reparaturen

Diese Daten sind bei Angebotsanfragen vorzubereiten

  • letzter Hygienebericht
  • Verwendungszweck
  • aktuelle Wasseranalyse
  • Pumpenleistung der Brunnenpumpe
  • täglicher Wasserverbrauch Liter/h
  • Aufstellungsort
  • Kanalanschluss vorhanden? Wenn ja, Nennweite?
  • Stromanschluss vorhanden?